
.



Am 15.12.09, beim Punkt Protokollgenehmigung, fragte ich nach, warum das Thema Schneeräumung explizit im Detail protokolliert wurde, und nicht der Punkt "Schliessung Hotel Style", wo die Gemeinde keine Antwort auf die Fragen hatte. Die Begründung "die Gemeinde erstellt nur Beschlussprotokolle" war deutlich ein Erklärungsnotstand vor Ort: "Varia-Schneeräumung" ist deutlich kein Beschluss.
So kommen wache MitbürgerInnen nicht umhin, den tatsächlichen Verlauf der Urversammlung hier nachzulesen: Wie unglaublicher Dilettantismus zu Millionenausgaben führt

(Als bräuchten wir kein öffentliches Schwimmbad, etc. etc. - dazu später)
Wahr ist (bei 92 anwesenden, die dies garantiert bezeugen): ich fragte den Vorsitzenden nicht nach den diversen illegalen Tätigkeiten. Ich fragte, ob er vor der Öffentlichkeit bereit ist auszusagen, ob und wann ich zwischen dem 8.12.2008 (als die Gemeinde die kantonale Auflage zugesandt gekriegt hat) bis zu meiner Abreise in die Ferien im Sommer 09 darauf hingewiesen wurde, dass das von mir 2008 abgegebene Gutachten abzuändern sei. Falls nein war die Hotelschliessung illegal - man kann ja nicht einen Betrieb schliessen, weil eine Auflage gar nicht erfüllt werden konnte (sollte?), weil die Auflage seitens Gemeinde dem Betriebsbesitzer nicht kommuniziert (bewusst vorenthalten?) war.
estern weiss nun sogar jede Oberwalliser Haushaltung: http://www.rz-online.ch/rz-archiv/rz-ausgaben/rz-archiv2010.php?1_articleid=8-1-xe&1_articledir=5-7-ki
... hätte ich nicht im Alleingang aufmerksam gemacht.
Also: Christoph Kalbermatter war sehr offen. Er hat sich mit Dritten über einen rückbaubaren Terminal unterhalten, ich selber habe ihm wiederholt nahe gelegt, in Täsch das Angebot zu verbesseren, aber auf eine Frist von 10 und nicht 25 Jahren gerechnet. Noch vor dem Spatenstich schrieb ich ihn erneut an: "Ein letztes Mal äussere ich hiermit mein Anliegen: investieren Sie in die Verbesserung der Parksituation 5 bis maximal 15 Millionen." (29.2.2004) Ungern beantwortet der Gemeinderat erst auf Druck der Medien die Fragen, z.B. zur Bodmenstrasse, obwohl diese schon vor über 10 Jahren erstellt wurde. Erachtet es die Staatsanwaltschaft als legal, wenn
a) mit dem Geld der Bevölkerung zum Bau der Strasse in der Lawinenzone Quadratmeterpreise zwischen 2000 und 2800 Franken den abtretenden Bodeneigentümern ausbezahlt werden,
b) mit dem Geld der Bevölkerung die Strasse gebaut wird
i) unrechtmässig wurde der Budgetbeschluss analog zur Umsetzung auf zwei Jahre verteilt, so dass der die Budgetierung in die Kompetenz des Gemeinderates fiel
ii) an einer Urversammlung somit untraktandiert von 30 Teilnehmern rein zur Kenntnis gegeben
iii) mutmasslich beeinflusst durch die mehrheitliche Anwesenheit von Gemeindemitarbeitenden, die sich nicht unbefangen äussern können
iv) ohne Mehrwertverfahren beschlossen
v) gegen den Willen von 95 Prozent der erst später vor vollendete Begebenheiten gestellten Anlieger
c) mit dem Geld der Bevölkerung Jahre danach zum Schutz des überbezahlten Bodens Lawinenverbauungen erstellt werden müssen?


Schon im vergangenen Jahr habe ich beim Walliser Staatsanwalt gegen Daniel Lauber eine Untersuchung ausgelöst. In einem Schreiben bat mich der Staatsanwalt, mein Schreiben mit Postabsender zuzustellen. Das tat ich, zusammen mit neuen Untersuchungsbegehren, in diesem Januar.
Unmöglich, beim Poker zu gewinnen mit einem Spiegel hinter dem eigenen Rücken!
Wenn die verbliebenen Bürgerinitianten der "IG Zufahrt Zermatt" glauben, dass sie mittels freundschaftlicher Kooperation die öffentliche Strasse nach Zermatt (analog Modell Saas Fee) schaffen, dann kennen sie schlichtweg nicht die Spielregeln der Unredlichkeit.
Täsch lässt nicht locker und opponiert weiter:
Der Täscher Gemeindrat wird neu gewählt - die CVP hat keinen valablen Kandidaten. Der amtierende Präsident wird kaltblütig diffamiert (weil er sFr 40.- pro Stunde Arbeit bezogen hatte, und zu viel gearbeitet ;-) und aus Stalden kommt Daniel Laubers Zögling Kilian Imboden (die Täscher CVP-ler und CSP-ler wählen einen Auswärtigen SP-ler?!?) mit einem grossen, edlen Ziel:
Es läuft lang genug rund in Täsch, dass Daniel Lauber selber eine Million in Rechnung stellen kann, die er wenige Jahre später vor Gericht nur ungern zugibt - noch ohne Konsequenzen: