Donnerstag, 2. Dezember 2010

2 x RZ (Rhonezeitung von heute)

1.

Zermatt ist gar nicht erdbebengefährdet!

2.
Nicht nur Giaccobo Müller, nein, sogar wir selber sehen das so...

Zu 1.: Zermatt ist in einer ungefährdeten Zone, wie Chur, Luzern, Interlaken...
Analog zu den Steuergeldmissbräuchen, u.a. in Täsch und in Visp (siehe unten) setzt sich der Zermatter Gemeinderat angeführt vom Präsidenten nicht für uns Bürger ein. Im Gegenteil! Sonst brächte er Bauingenieure und Baufirmen um Millionen...
Stattdessen stellt er die Weichen in Täsch, Visp und Sitten zugunsten seiner Filzbrüder - GEGEN UNS ALLE!
Christoph Bürgin: demissioniere endlich!

Ps. Genialität besser erkennen: http://www.youtube.com/watch?v=ipzR9bhei_o&NR=1&feature=fvwp

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Blindschleichen oder Politiker?

Blindschleichen stellen die Weichen
Aus aktuellem Anlass: MGBahn-Güterterminal Visp

Sie sind blind:
  • 2005 entschied die Zermatter Bevölkerung für die Öffnung der Strasse zwischen Täsch und Zermatt
  • Mit über dreissig Belegen ist Daniel Lauber überführt: Steuergeldaffäre Terminal Täsch: der Terminal Täsch diente ihm, sowie der MGBahn. Gegen die Interessen der Bewohner, über deren Köpfe hinweg wurden über 30 Millionen Steuergelder entwendet.
    - Gäste müssen sinnlos zweimal umsteigen und bezahlen über die Jahre zusätzliche Hunderte Millionen für die lästige und unnötige Zugfahrt.
    - Die Einheimischen bezahlen Strassengebühren für die vielleicht schlechteste Strasse der gesamten Schweiz, und riskieren neben diesen strassentechnischen Unanhehmlichkeiten ihr Heim nicht sicher zu erreichen, oder ihren Heimatort jederzeit mit Sicherheit verlassen zu können.
  • Anlieferungen werden durch die schlechten Zustände erschwert und durch Gebühren verteuert.
Jeder Walliser Politiker ist hierüber im Detail informiert - wenn nicht in der ureigenen Aufgabe sich selber zu informieren, dann spätestens seit ich jeden einzelnen Grossrat und jede Partei sowie Staatsräte (und Staatsanwälte) persönlich angeschrieben habe.

Die Bevölkerung wird schikaniert, die MGBahn subvensioniert, Partikulär-Bereicherungen negiert, DENN

  • OBWOHL der Wille der Bevölkerung bekannt ist,
  • obwohl bewiesen ist, dass der Vollausbau der Strasse insgesamt weniger kosten würde als allein die in Täsch politisch missbräuchlich investierten 30 Millionen
OBWOHL die Gemeinde Zermatt den expliziten Auftrag hat, bei Bund und Kanton DEN AUSBAU und die Öffnung der Strasse von Täsch nach Zermatt zu bewirken,

erfahren wir aus den Medien, wie es die selben politischen und wirtschaftlichen Gremien mit derselben unlauteren UNDEMOKRATISCHEN Vorgehensweise geschafft haben sollen, erneut öffentliche Gelder zu verschleudern: Für 30 Millionen wird in Visp ein Terminal genehmigt, der in perfekter Analogie zu Täsch die Güter einzig und allein für Zermatt auf die Bahn ZWINGT.

Wenn vor Jahren bei der Thematik Personenverkehr eines der Hauptargumente war, dass es die Gäste "scheinbar" schätzen, in Täsch auf den Zu umzusteigen... wer ist so blind in der Bevölkerung zu sehen dass sich WEDER IRGEND EIN SINN NOCH EIN NUTZEN daraus ergibt, dass die Güter nun zweimal umsteigen "möchten", um ihren Zielort zu erreichen.

6 MILLIONEN ÖFFENTLICHE GELDER HELFEN, DAMIT UNSERE ZULIEFERUNGEN VERLANGSAMT UND VERKOMPLIZIERT SOWIE UNSERE LEBENSKOSTEN VERTEUERT WERDEN, ohne einen einzigen Vorteil: die Rechnung war schon vor 6 Jahren wahr (damals wurde sie noch geleugnet mit der Behauptung, dass der sichere Ausbau der Strasse 300 Millionen koste). Dieselbe Rechnung stimmt auch noch heute: mit den 30 Millionen, die nun in Visp investiert werden sollen, kann die Strasse ausgebaut werden. Es braucht dann keine Umladung, keine Verzögerung, keine Verteuerung, keine Strassengebühren, keine weitere Kosten.

Einzig nach Zermatt werden die Lastwagen zu fahren gehindert werden. Niemand kann in Zukunft einen Lastwagen hindern, nach Täsch, nach Randa oder nach Saas Fee zu fahren - es geht einzig um die absurde Monopolmacht der MGBahn. In niemandes Interesse ausser in ihrem eigenen und dem der Profiteure (Bauingenieure etc) kappt sie zuerst den Personenfluss und nun den Güterfluss: zu unserem enormen Nachteil und auf Kosten sämtlicher Walliser Steuerzahler, ohne irgendwelchen Allgemeinnutzen -

- wenn sie nicht korrupt sind, dann sind sie blind, unsere Parlamentarier.

Wieso hilft der Zermatter Gemeindepräsident mit? "Hofft" er weiter auf blindes Vertrauen, auf die Blindheit von uns?
Erfolgreiche (?) Weichenstellung für den Güterterminal der MGBahn und das 4. Gleis der SBB in Visp: v.l.n.r. Hans-Rudolf Mooser (MGB), Christoph Bürgin (Zermatt), Toni Eder (BAV), Werner Wildener (SBB), Staatsrat Jacques Melly (Kanton VS), Ständerat René Imoberdorf (Visp)

Dienstag, 30. November 2010

Fakt

Fakt 1

Hätte
ich das Hotel mit einer der mir angebotenen Hilfen zurückersteigert, hätte ich es drastisch anders umbauen müssen als nun die neue Besitzerin. Zwei Gemeinderäte lasen mir im August 09 einen Beschluss vor, dass die Betriebsbewilligung erst dann erteilt werde, wenn das Hotel genau so und nicht anders umgebaut wird:
  • 4 Betonmauern
  • Entweder Zumauern von 4 Zimmern auf der Südseite oder eine in den Ostgarten hereinragende Mauer
  • Zumauern von Speisesaalfenstern
Fakt 2
Während Monaten hat mich die Gemeinde bis zum Umbaubeginn 2005 nicht auf das einzureichende Erdbebengutachten aufmerksam gemacht, und kein solches verlangt. Danach hat sie den Umbau wie geplant und eingereicht durchführen lassen.

These

Hätte Andreas Biner* das Style Hotel gekauft
wäre es heute offen. Oder?

*Anmerkung für Auswärtige: Andreas Biner ist Präsident der Burger von Zermatt.
Vor einem Jahr hat er, letztlich unter Absprache, Hand geboten für eine Lösung.
Zur politischen Realität (Rechmässigkeit meiner Vorwürfe und Berechtigung der Fragen gegenüber der Einwohnergemeinde) hat er sich öffentlich nie geäussert.

Montag, 22. November 2010

Jetzt

Jetzt werde ich Anwälte beiziehen.

Sie wurden alle nervös, als ich innerlich ruhig handelte.
  • Daniel Lauber, Ex-Ständerat, Ex-Zermatter-Gemeindepräsident, Ex-Präsident der Matterhorn Gotthardbahn und Expräsident der Parkinggenossenschaft Täsch, Inhaber und Ex-Inhaber sowie Freund diverser Firmen die in Täsch 100 Millionen verbauen durften, faustete vor mir auf den Tisch, nachdem er sich vom damaligen Ständerat, Präsident der parlamentarischen Verkehrskommission, seinem damaligen Matterhorn Gotthardbahn-Verwaltungsratsratsfreund und somit direktem heissen Subventions-Eisen an höchster nationaler Front dazu verleiten liess, mich einzuklagen...
Jetzt sollen ausserkantonale Anwälte untersuchen, ob meine Verurteilung gerechtfertigt war: mein Vorwurf der Lüge wurde nämlich gar nicht untersucht: weder vom Untersuchungsrichter (http://judgetheirlaws.blogspot.com/2009/09/verbluffende-rechtsgefuhlslosigkeit.html) , noch vom Walliser Staatsrat, noch von der kantonalen Staatsanwaltschaft... warum wohl ;-) ?
ausserkantonale Anwälte untersuchen: illegale Hotelschliessung, beweisbare Lügen (http://richtighandeln.blogspot.com/2009/10/lugner.html), Amtsmissbrauch.

Mittwoch, 8. September 2010

Wiederholt und überholt

Vor einem Jahr schrieb ich:

"Vor 6 Jahren war das Riffelalp Festival ein Finanz-Top-Flop.
Ein Festival, das im Fünfsternehotel Nummer eins der Schweiz im mittleren Rahmen chancenlos ist, soll plötzlich dem naturreichen-kulturarmen Zermatt zum High Society Imagegewinn beitragen? Wer profitiert in der unverfälschten Wirklichkeit: Zermatt? oder das Riffelalpresort mit der Landolt-Stiftung?"

Jetzt schreiben Sie es inzwischen schon selber, im filzeigenen Magazin "Zermatt Inside":

Ausverkaufte Konzerte auf der Riffelalp

Die Konzerte auf der Riffelalp sind stets ausverkauft,
das Gleiche wünscht sich die Festivalleitung
für die Aufführungen in der Dorfkirche
St. Mauritius.

Zermatt bezahlt nun seit ca. 7 Jahren brav jedes mal 50'000 Franken, entgegen dem Eventpoolreglement, damit das Riffelalp-Imperium mit ihrem damals eigenen erfolglosen Konzept doch erfolg hat...
Und auch dieses Jahr wünscht die Festivalleitung dem Dorf Gäste - wie ach so fromm und nett.
Doch auch dieses Jahr sind diese Wünsche nicht mehr als fromm - die Welt-Stars spielen vor leeren Reihen -

Flop bleibt Flop, Filz bleibt Filz, wahr bleibt wahr.

Wer sich interessiert,
was ich letztes Jahr aufdeckte
hier stehts erneut:

"Vor 6 Jahren war das Riffelalp Festival ein Finanz-Top-Flop.
Ein Festival, das im Fünfsternehotel Nummer eins der Schweiz im mittleren Rahmen chancenlos ist, soll plötzlich dem naturreichen-kulturarmen Zermatt zum High Society Imagegewinn beitragen? Könige und Kaiser stecken die Köpfe zusammen, dem Vok wird ein Nachahmungskonzeptmischmasch à la Verbier-Lucerne-Sion-Gstaad vorgestellt.
Das verfilzte Beziehungsnetz wird aktiv: Präsident Daniel Lauber, Berlin-Chemie, Landoltstiftung... drei Jahre lang in nicht einmal halbleeren Sälen. Nach dem dritten Jahr erhalte ich ein höchst mageres Pressedossier, einige Male Walliser Bote, einige Male Bieler Tagblatt (weil eine Geigerin aus Biel kam), kaum etwas mehr. Ich erkundige mich bei ca. 10 Hotelierkolleg(inn)en: Keine/r profitiert vom Festival - im Gegenteil: wegen den vielen Gratisleistungen (Unterkünfte, Verpflegungen) tragen sie (3- bis 5-Sternhäuser) allesamt eher dazu bei.
Gemäss dem Zermatt Tourismus Eventpool-Reglement ist der Fall so klar wie des Kaisers Sonne: Nach drei Jahren müssen Events selbsttragend sein, ansonsten sind sie nicht mehr zu unterstützen. Diese Regel verhindert, dass Events aus Tradition ohne eigene Überlebenstüchtigkeit die Kurtaxenkassen über Jahre und Jahre aussaugen.
Könige verlieren höchst ungern: also wird gemischt, gemischelt, gefilzt: die Landolt-Stiftung gibt Geld für eine Stadelrenovation, und schon kann das Festival fortbestehen: Zermatt Tourismus unterstützt es fortan nicht mehr über den dafür vorgeschriebenen Eventpool, sondern als etwas Spezielles über das ordentliche Budget. Kritikern wird erklärt, dass dies eine Gewinnsituation ist, weil die Landoltstiftung sonst die Stadelgelder nicht mehr gegeben hätten.
Keiner verliert das Gesicht, doch wer profitiert in der unverfälschten Wirklichkeit: Zermatt? oder das Riffelalpresort mit der Landolt-Stiftung? Wo wohnen die Prestige-Lieblinge unserer Könige und Kaiser?"

Montag, 6. September 2010

Darum

Ich habe im Wallis alle politischen Instanzen mehrmals informiert, mit klaren Worten.

sie sind:
intelligent -
mehr nicht.
wer liest erkennt
ihre not

Wer spricht wie die,
sich widerspricht,
und immer wieder widerspricht...
wir könnten's nicht,
so wie sie.
Ein Idiot
würde rot.
sie nicht.

aus ihren Zeilen
schreit
Verlegenheit.
wie weiter?
sie sind gescheit -
Nur: ich gescheiter.

ich habe Zeit.

  • Am 29. Dezember 08 stellte ich nach mehreren persönlichen Gesprächen mit Gemeindeverantwortlichen dem Gemeinderat 15 Fragen.
  • Am 20. Januar 09 antwortet der Gemeindepräsident: "Aus datenschutzrechtlichen Gründen darf die Einwohnergemeinde auf die aufgeworfenen Fragen im Einzelen nicht direkt eintreten.“
  • Der Sondersitzung des Zermatter Gemeinderats vom 2. März 09 (Gemeindenews) entnahmen wir: "...hat der Gemeinderat beschlossen, bei der kantonalen Aufsichtsbehörde selbst eine Untersuchung zu beantragen."
  • Am 29. Mai 09 teilt der Gemeinderat der roten Anneliese (kritische Oberwalliser Antifilz-Zeitung) mit: "...teilt uns der Staatsrat mit, dass er zwar Aufsichtsbehörde über die Gemeinden ist, doch steht es ihm anscheinend nicht zu, gleichsam auch als Geschäftsprüfungsbehörde tätig zu werden.“
  • Am 9. Juni 09 teilt die kantonale Datenschutzkommission mit: "Die kantonale Datenschutzkommission hat den Fragenkatalog von Herrn Biner eingehend geprüft… Die Fragen von Herrn Biner betreffen vorwiegend Baudossiers der Gemeinde, die öffentlich aufgelegen haben und deshalb keine geschützten Personendaten enthalten dürften. Die Prüfung fällt in die Kompetenz des Staatsrats.“ (Kopie an den Staatsrat)
  • 1 Jahr lang prüft der Staatsrat trotzdem nicht
  • Am 15. Dezember 09 forderte mich die Gemeinde an der Urversammlung auf, da sie mir weiterhin nicht antworten dürfe, den Strafweg zu wählen.
  • Am 11. Januar 10 wandte ich mich wie gebeten an die Staatsanwaltschaft, spätere Ereignissen führten zu weiteren Untersuchungsanträgen (u.a. Amtsmissbräuche, Gemeindebudgetmanipulationen, siehe unten).
  • Anstelle der Staatsanwaltschaft oder des Untersuchungsrichters antwortet nun plötzlich (doch) der Staatsrat, denn im Gegensatz zur anwaltschaftlichen Untersuchung besteht beim Staatsrat (siehe ausführliche Rechtfertigung des Staatsrats unten):
    - kein Recht Beweisanträge zu stellen
    - kein Recht auf Akteneinsicht
    - kein Recht auf Behandlung und Erledigung
    seitens Staatsrat
    - kein Zwang zur Rechenschaft
    - keine Pflicht in die Untersuchungsergebnisse Einblick zu gewähren
    - keine Pflicht ihre Folgerungen aus der Untersuchung zu begründen
    EINZIG das Recht auf eine Antwort
Das genaue Gegenteil im Fall der Inkonkurssetzung, der Hotelschliessung sowie der Versteigerung. SchKG 33-4: „Wer durch ein unverschuldetes Hindernis davon abgehalten worden ist, innert Frist zu handeln, kann die Aufsichtsbehörde oder die in der Sache zuständige richterliche Behörde um Wiederherstellung der Frist ersuchen."

Gesetzesgemäss tat ich dies, und wandte mich an die Aufsichtsbehörde: den Staat
  • Als ich feststellte, dass mir durch die Behörden kein Zahlungsbefehl zugestellt wurde (Juni 09)
  • Als ich feststellte, dass mir eine Gerichtsantwort nicht zugestellt werden konnte, da ich keinen Zugang zum adressierten Postfach hatte (November 09, Beschwerde gegen die Konkurshandhabung und Versteigerung)
Auf beides habe ich mehrmals hingewiesen und trotzdem von der Aufsichtsbehörde keine Antwort erhalten.

Und nun lese man zwischen den nun folgenden staatsrätlichen Zeilen, dass Budgetmanipulationen und Amtsmissbräuche legal sind, keiner Untersuchung, keiner Zeugenbefragung und keiner Akteneinsicht wert:








All dies ist also nicht untersuchungsberechtigt:


Beilage: so wurde ich aufgrund eines SMS eingesperrt und gefangen gehalten


Und wie steht es hiermit: die Rolle des Kantons - Korruption?