Sonntag, 16. Januar 2011

P O S T


ALLE die die WELT WIRKLICH zu VERÄNDERN suchten, erlebten ihr Elend.
Jahre davon -

Samstag, 15. Januar 2011

Die Bösen

Vor einem halben Jahr analysierte (deckte auf) die Merkmale von jenen Politikern, die den miserablen Ruf der Politik verantworten

Ich schrieb:
Bevor sie gewählt werden haben sie sich politisch nie eingesetzt, nie zu Wort gemeldet. Dies ist das Haupt-Erkennungszeichen.

Wahre Politiker sind initiativ
  1. unabhängig, für die Gesellschaft
  2. Jahre bevor sie ein Amt ausüben
  3. Jahre nach ihrem Rücktritt (oder Abwahl! oder falls gar nie gewählt)
Den miserablen Ruf hat sie, die Politik!

siehe mehr zu den verdeckten Erkennungsmöglichkeiten der falschen Politiker: "Die Falschen" - 18.6.10 sowie "Politik morgen", 19.6.10

Aktuell: Silvio Berlusconi:
aus Wikipedia-Berlusconi:
  • Trotz seiner Nähe zum Chef des Partito Socialista Italiano und Ministerpräsidenten Bettino Craxi, der ihn beim Aufbau seines Medienimperiums unterstützte, engagierte sich Berlusconi jahrelang nicht direkt in der Politik.
  • Am 26. Januar 1994 verkündete er dann im Fernsehen in einer vorher aufgezeichneten Rede seinen Eintritt in die Politik (mit 58!)
  • Es ist bis heute nicht möglich, die Herkunft der umfangreichen Finanzmittel zu klären, über die Berlusconi bereits als junger Unternehmer verfügte. Vor Gericht dazu befragt, machte Berlusconi von seinem Recht Gebrauch, die Beantwortung solcher Fragen zu verweigern, bei denen eine wahrheitsgemäße Antwort ihn der Gefahr strafrechtlicher Verfolgung aussetzen könnte.
  • Ein oft diskutiertes Thema sind die Gründe für Berlusconis Eintritt in die Politik. Die zwei am häufigsten genannten Aspekte sind der ökonomische Zustand von Fininvest und die vielen juristischen Probleme Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre. Einige enge Freunde des Cavaliere haben inzwischen zugegeben, dass sich Fininvest Anfang der 1990er in finanziellen Schwierigkeiten befunden hat und dies ein Grund für seine politischen Aktivitäten war,
    so z. B. Marcello Dell’Utri: „[…] die Situation von Fininvest mit 5 Billionen Lire Schulden. Franco Tatò, der damals geschäftsführender Vorstand des Konzerns war, sah keinen Ausweg mehr: ‚Cavaliere, wir müssen die Bücher vor Gericht bringen‘ […] Die folgenden Ereignisse haben uns, zum Glück, Recht gegeben und heute kann ich sagen, dass sich Berlusconi ohne die Gründung seiner Partei nicht hätte die Haut retten können und wie Angelo Rizzoli geendet hätte, der durch die Untersuchungen im Fall P2 im Gefängnis landete und sein Unternehmen verlor.

Freitag, 14. Januar 2011

Langsam - aber...

... sicher: vor einem Jahr sah es so aus: (Blog 22.1.10)

Wer sonst läuft frei herum, und wer nicht?
Frei:
Herr Ospel - die Schlechten reich, die Kleinen am Boden

Lauber - Berlusconi - Bush - letzterer hat nachweislich aufgrund der Vortäuschung falscher Tatsachen einen Krieg eingeleitet, ersterer hat in Täsch 30 Mio Steuergelder in ein unnötiges Projekt geleitet und selber eine Mio Honorar und seinen "Freunden" mehrere Millionen zugeschoben.

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Heute dazu (mindestens) zwei Schlagzeilen:

Börse büsst UBS mit 100'000 Franken

Der damalige UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel verheimlichte den Investoren im Jahr 2007 den Investoren zu lange das Ausmass der UBS-Verluste.

Der damalige UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel verheimlichte den Investoren im Jahr 2007 den Investoren zu lange das Ausmass der UBS-Verluste.
Eine Untersuchung der Schweizer Börse bringt endlich etwas Licht in die intransparente Zeit, als es mit der UBS bergab ging. Die UBS informierte die Öffentlichkeit nicht recht
Siehe Artikel im "Cash-Magazin"

Und:
Verfassungsgericht hebt Immunitätsgesetz teilweise auf

Niederlage für Berlusconi

Italiens Premier ist nicht mehr generell vor Prozessen geschützt/ Wiederaufnahme von Verfahren nun möglich

siehe die drei Prozesse, die anstehen, es sei denn Berlusconi finde... Süddeutsche Zeitung

Montag, 10. Januar 2011

Abfallvergabe demokratisch oder politisch?

War der Gemeinderat, waren die Parteivorstände informiert, dass die Vergabe der Abfallentsorgung an die Auflage mit der MGBahn geknüpft wurde?

Im Normalfall vertritt ein Gemeinderat die Bevölkerung, die ihn wählt. Bei grossen "Geschäften" tritt jede Fraktion im Gemeinderat (in Zermatt wären dies CVP, CSP, SVP und Unabhängige) an die Parteivorstände. Diese nehmen Kontakt mit der Basis auf (der Bevölkerung), beraten, und geben den eigenen Gemeinderäten ihre dringliche Empfehlung ab.

Wie läuft dies in Zermatt?
- wer wusste, dass die Vergabe zu grossem Mehrpreis nicht an die günstigste Offerte gelangte?
- wussten dies überhaupt wenigstens die Gemeinderäte?
- wussten dies die Parteien?
- traten die Parteien mit der Bevölkerung in Kontakt?
Ich habe niemanden getroffen, der irgendwelche Details wusste, vor der Urversammlung. Auch an der Urversammlung gab es keinerlei Informationen. Erst nach der Urversammlung sickerte diese und jene Wahrheit an die Öffentlichkeit, vor allem durch Rechts-Einsprache wegen "Augenwischerei"!

Und noch eine Frage stellt sich: wenn die Verlagerung auf die Schiene ausschlaggebend war: wurden die Offerierenden fair informiert, dass sie zwei Varianten (mit und ohne Schiene) hätten eingeben können?

Und: hat die Gemeinde in ihrer eigenen Berechnung für die Abstimmung in der Urversammlung ebenso zwei Varianten (mit und ohne Schienen) berechnet? Falls nicht: im Vergleich mit welcher Variante war die Gemeinde zufällig wirkende 300'000 Franken teurer? Darf die Gemeinde ihre eigene Berechnung der Bevölkerung vorenthalten? Verweist sie erneut auf den Weg der Aufsichtsbeschwerde?

Wenn auch nur eine dieser Fragen negativ beantwortet werden muss, war die Vergabe fraglich und muss im Interesse und auf Antrag der Bevölkerung oder der Parteien wiederholt werden.

Fraglich bleibt auf jeden Fall die Rolle gewisser Gemeinderäte und Parteien. Ganz abgesehen davon, dass ein drittes vielversprechendes Gesamtkonzept nicht einmal ernst evaluiert worden ist.

Samstag, 8. Januar 2011

Danke allen motivierten Unterstützern

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: NN
Gesendet:
Samstag, 8. Januar 2011 15:16
An: 'Jürg Biner'
Betreff: AW: Abfall - was erst seit gestern...

Hallo Jürg, - der Betrug geht weiter. Nun solltest Du klagen gegen die Erdbebensicherheit bei Deinem Hotel. Was heute Sunstar macht, hat nichts mehr mit dem zu tun, was von Dir verlangt wurde. - Gruss

Ich sehe mich im Recht - einmal mehr:

Der Walliser Bote unterstützt das lokale "Wikileaks" (siehe meinen Eintrag vom 20.12.10)
Langsam träufelt die Wahrheit zutage: Innert 5 Minuten wurde die Urversammlung mit minimalster Information vorgeführt, ohne WESENTLICHSTE Bekanntmachung von Details :
  1. nicht das günstigste Projekt wurde gewählt (mindestens 4, vielleicht 8 Millionen Einsparpotenzial)
  2. Einmal mehr auf Kosten der Einwohner zugunsten der Kasse der Matterhorn Gotthardbahn
  3. Spannende Ansätze wurden unter den Tisch gewischt - siehe mein Blog am 20.12.

Den Zuschlag erhielt eine Firma, die gemäss Walliser Boten vor dem Verkauf nach Deutschland steht, die in die Offerte 83'000 Franken investierte, und den Verkauf der eigenen Firma ins Ruhrgebiet erst dann sistierte, als der Millionenauftrag der Gemeinde Zermatt ins Haus geflogen kam.

Brisant ist vor allem eine Frage, die die Gemeinde bis heute zu beantworten sich weigert: wie seriös war die interne Berechnung, falls die Gemeinde selber den Abfall entsorgt? Dies ist nämlich das Allereinzige, was der Urversammlung zur Abstimmung unterbreitet wurde.

Freitag, 7. Januar 2011

So finden die Verführer Ihresgleichen

"Dank"einem persönlichen Erlebnis erhielt ich die Antwort auf diese wesentliche Frage:
Verführer, Korrupte,... finden Ihresgleichen mit einer witzigen Fangfrage (und genauso machen es auch Perverse):
  • "Schau mal all das Steuergeld - wir sind ja blöd, wenn wir uns nicht selber auch bereichern - he he he."
An der Antwort erkennen die Politiker oder Wirtschaftshaie, ob das Gegenüber zugeneigt oder redlich ist. Ehrliche würden wie folgt antworten: "Ganz so witzig ist das ja eigentlich auch wieder nicht, da es in der Realität wirklich ein Problem darstellt," während sich Unredliche vorsichtig, immer noch mit Smalltalk, dem Thema nähern würden: "Wenn das ein Thema für Dich ist - für mich ist das schon lange eins - ist natürlich als Witz gemeint, he he he."

Herr Korrupt und Herr Betrüger verbleiben beim Thema, bis sie sich und einander sicher sind.

Bei Herr Ehrlich wechselt Herr Betrüger im Gegensatz gleich das Thema, redet Sachpolitik, und geht nicht viel später.

Alles was uns Bürgern auffällt ist, dass sich Herr Korrupt und Herr Betrüger scheinbar gut verstehen, immer wieder den Kontakt herstellen, gemeinsam essen gehen, ... dicke Freunde wurden.

Auf der Oberfläche ist das alles, was uns auffällt: im Alltag sind sie besonders freundlich und oft, ja häufig kulant. Sie wollen besonders gut dastehen - und meistens ist sogar die eigene Familie ahnungslos.